Pressemitteilung:
20. Juni 2010
SPD freut sich über gestaltete Unterführung
Umsetzung von SPD-Initiative / Weitere Unterführungen sollen folgen
Eine ansprechendere Gestaltung der Unterführungen im Stadtgebiet forderte die SPD vor einem knappen Jahr im Oestrich-Winkeler Stadtparlament, nachdem sich Bürger mehrfach über die dortigen Zustände bei SPD-Vertretern beschwert hatten.
„Triste, schlecht ausgeleuchtete Unterführungen, verschmutzt, beschmiert und nach Urin riechend, fanden wir teilweise vor“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der SPD Oestrich-Winkel. Dies könne man zwar – außer den Tätern selbst – niemandem zum Vorwurf machen. „Dennoch muss ein Mindestmaß an Sauberkeit und entsprechender Gestaltung gewährleistet werden, um dem Vandalismus nicht wehrlos das Feld zu überlassen“, so Sinß weiter.
Die SPD freut sich daher, dass diese grundsätzliche Forderung der Sozialdemokraten, die damals auf Zustimmung aller Fraktionen stieß, begonnen wurde umzusetzen und jungen Künstlern die Möglichkeit gegeben wurde, auf legalem Weg städtische Unterführungen künstlerisch ansprechend zu gestalten. „Hiervon profitieren die Bürger, die Stadt und vor allem die Künstler selbst“, so Sinß.
Die SPD werde dieses Projekt weiterhin positiv begleiten und hofft, dass zeitnah weitere Unterführungen gestaltet und dabei auch die an einigen Orten notwendigen Sicherheitsverbesserungen vorgenommen werden können, zumal Unterführungen vor allem auch stark von jungen Familien mit Kindern und Senioren frequentiert werden. So seien immer noch einige Unterführungen und Treppenaufgänge nur schwach beleuchtet, Geländer lädiert, Treppenstufen zersprungen oder Treppenkanten unzureichend bzw. gar nicht gekennzeichnet. „Die Beispiele anderer Orte zeigen, dass Unterführungen zwar nicht die Vorzeigeobjekte einer Stadt, aber beileibe auch nicht die Schandflecke einer Stadt darstellen müssen“, so Sinß abschließend.