Pressemitteilung:
11. Juli 2010
SPD sagt Danke!
Einladung zu „letzter Trassenbegehung“ / Neue Ideen gefordert / Bürger einbeziehen
Die SPD Oestrich-Winkel sagt Danke! Nachdem das Regierungspräsidium Darmstadt dem Bau der von Schwarz-Gelb gewünschten Umgehungsstraße eine Absage erteilt hat, lädt die SPD Oestrich-Winkel alle interessierten Bürger zu einer „Letzten Trassenbegehung“ entlang der ursprünglich geplanten Umgehungsstraße ein. Die Trassenbegehung findet statt am Samstag, den 17. Juli ab 15.30 Uhr an der Kreuzung Greiffenclaustraße/Schnitterweg und endet am Weingut Mack (Gänsbaumstraße 13) mit einem kleinen Umtrunk zum Ausklang.
„Mit der Absage durch das Regierungspräsidium endet ein jahrelanger Kampf all derjenigen, die schon immer gegen dieses Mammutprojekt waren und nicht wollten, dass die Verkehrsbelastung steigt und Oestrich-Winkel eingekesselt wird zwischen Lärmbelästigung, Abgasen und Schall, Landschaft, Wohngebiete und Lebensqualität in Oestrich-Winkel zerstört werden, Winzer erstklassige Weinbergslagen zu Spottpreisen und gegen Zwang (Stichwort Enteignung) abgeben müssen und mehrere Millionen Euro ausgegeben werden, die für Familien und Kinder, Senioren oder Vereine sinnvoller verwendet werden können.“, so der SPD-Vorsitzende Carsten Sinß.
„Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen, Bürgern und Initiativen, die sich durch verschiedene Aktionen (Schreiben von Einwendungen, Besuch von Veranstaltungen, Leserbriefe, Beteiligung in Bürgerinitiativen etc.) gegen die Umgehungsstraße engagiert haben. Ihnen gilt unsere besondere Achtung, auch weil sie sich nicht durch teilweise massive Vorwürfe haben einschüchtern lassen.“, so Sinß weiter.
Nun sind nach Ansicht der SPD alle – das bedeutet Parteien und Politiker, aber auch die Bürger – gefordert, neue Ideen zu sammeln und Lösungen zur Diskussion zur stellen. Die SPD habe bereits das Konzept einer kleinen und „Bürgerfreundlichen Verbindungsstraße“ vorgestellt. Dieses Konzept will die SPD in den kommenden Monaten zur Diskussion stellen. Auf keinen Fall möchten die SPD aber, dass wie in der Vergangenheit Beschlüsse gefasst werden, bevor die Menschen dazu angehört wurden. Daher will die SPD das Gespräch mit allen betroffenen Anwohnern suchen: in Oestrich, im Gebiet Greiffenclaustraße, aber insbesondere auch im Bereich Haupt- und Rheingaustraße. Während der Wanderung und dem anschließenden Umtrunk besteht die Möglichkeit, sich über das SPD-Konzept zu informieren und Ideen und Anregungen an die SPD-Mandats- und -Funktionsträger heranzutragen.
Zunächst freut sich die SPD aber, dass in Oestrich-Winkel keine zweite Umgehungsstraße gebaut wird und möchte das im Rahmen der „Letzten Trassenbeghung“ feiern.
Dokumente:Flugblatt Trassenbegehung Danke