Pressemitteilung:

  • 20. Oktober 2017

SPD möchte bezahlbaren Wohnraum schaffen

„Oestrich-Winkel auch in Zukunft für Normalverdiener bezahlbar bleiben“
Die SPD Oestrich-Winkel bleibt trotz Widerstand beim Thema bezahlbarer Wohnraum hartnäckig. „Wenn Oestrich-Winkel auch in Zukunft für Normalverdiener bezahlbar bleiben muss, müssen wir endlich bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in die Vorfahrt kommen“, so der SPD-Vorsitzende Carsten Sinß.

Deshalb wird die SPD für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, der die Verwaltung auffordert, mit der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Kreises (KWB) zu klären, ob und unter welchen Voraussetzungen vorrangig auf dem Grundstück des früheren Altenwohnheims Winkel in der Greiffenclaustraße weiterer bezahlbarer Wohnraum neu geschaffen werden kann. Das ist das Ergebnis einer Ortsbesichtigung der SPD, bei dem deutlich wurde, dass eine größere nicht genutzte Freifläche auf dem südlichen Teil des Geländes, die sogar mal als Erweiterung für das frühere Altenwohnheim vorgesehen war, hierzu geeignet sein könnte.

„Es rächt sich jetzt, dass CDU und FDP vor wenigen Jahren dem Verkauf des Geländes zugestimmt und somit die direkte Einflussmöglichkeit der Stadt aufgegeben haben. Davor hatte die SPD stets gewarnt. Es bringt aber nichts, nur den Fehlern der Vergangenheit nachzutrauern, dafür ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Oestrich-Winkel zu angespannt. Deshalb muss die Stadt nun als Anteilseigner der KWB ausloten, ob Möglichkeiten bestehen, auf dem Gelände zum Beispiel durch Neubau, An-, Um- oder Ausbaumaßnahmen weiteren Wohnraum zu schaffen“, so Sinß.

Gleiches gelte nach Ansicht der SPD aber nicht nur für das Gelände des Altenwohnheims in Winkel, sondern auch für die anderen von der Stadt an die KWB verkauften Grundstücke. Insbesondere auch die früheren städtischen Wohnbaugrundstücke in der Lindenstraße, die nunmehr im Eigentum der KWB stehen, sollten auf ihre Eignung zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum überprüft werden.

Schließlich wurde auch auf dem jährlichen Informationstreffen der KWB mit Landrat, Bürgermeistern und Geschäftspartnern deutlich, dass verstärkt Anstrengungen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums erforderlich sind.

Neben der KWB soll die Stadt nach Willen der SPD aber auch mit der Nassauischen Heimstätte bzw. Nachfolgerin klären, ob auf deren Wohnbaugrundstücken in der Birkenstraße sowie im Engerweg und Elisabethenweg Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum bestehen.