Pressemitteilung:

  • 25. November 2017

SPD stellt ihre Pläne für Kerbeplatz-Gestaltung vor

Veranstaltungstauglich erst mit Strom- und Wasserversorgung
Bereits zwei Bürgerversammlungen zur Neugestaltung und Belebung sind Ausdruck einer gewissen Unzufriedenheit mit der Art der Bebauung des alten Kerbeplatzes und bestätigt die SPD und viele Bürgerinnen und Bürger in ihrer ursprünglicher Kritik. „Damit ist zwar das Kind ‚Neugestaltung der Ortsmitte Winkel‘ sprichwörtlich in den Brunnen gefallen, doch es gibt keinen Grund, es auch noch ertrinken zu lassen“, so der SPD-Vorsitzende Carsten Sinß.

Deshalb ist jetzt der Wettbewerb der Ideen möglichst vieler Interessierter zur Neugestaltung und Belebung des Daches auf dem EDEKA-Markt gefragt und die SPD macht dabei engagiert mit. Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern hat sie Ideen zur Belebung des Areals entwickelt.

Ein großes Dankeschön gilt den Studierenden der Hochschule Geisenheim für ihre kürzlich vorgestellten Ideen zur Neugestaltung, die derzeit noch im Bürgerzentrum zur Einsicht aushängen.

„Diese teils visionären, gleichzeitig aber realitätsbezogenen Ideen sind inspirierend und bieten eine gute Grundlage für konkrete Planungen, die nun schnellstens in Auftrag gegeben werden sollten“, so Sinß weiter.

Für die SPD besonders wichtig ist mehr schattenspendendes Grün in Verbindung mit Wasserelementen, damit man sich auch gerne mal etwas länger auf dem Platz aufhalten kann. Wichtig sind zudem mehr Sitzmöglichkeiten und ein Spielbereich für Groß und Klein. All das findet sich auch in den Vorschlägen der Studierenden wieder.

Zur Belebung des Platzes ist es für die SPD unverzichtbar, dass das Dach des EDEKA-Marktes endlich von der Winkeler Hauptstraße aus begehbar wird. Die Hinweisbeschilderung vor allem auf den bestehenden Aufzug ist im Interesse gehbehinderter Mitbürger zu verbessern. Zudem muss der Platz mit einer von dem Restaurant unabhängigen Strom- und Wasserversorgung veranstaltungstauglich gemacht werden, wie es in früheren Planungen auch vorgesehen war. „Es spricht für den Betreiber der Pizzeria, dass er bislang bei der Durchführung der wenigen Veranstaltungen immer hilfsbereit war. Für einen öffentlichen Platz mit der gewünschten zusätzlichen Belebung durch verschiedenste Aktivitäten darf das aber keine dauerhafte Lösung sein“, so Sinß.

In die Neugestaltung des „Kerbeplatzes“ ist auch das Umfeld bis zum Rhein, über die weinberankte Pergola bis zum Grauen Haus und bis zur Hauptstraße einzubeziehen. Hier besteht die Gelegenheit und Notwendigkeit, den Winkeler Ortseingang touristen- und bürgerfreundlich zu gestalten. Bedauert werden in diesem Zusammenhang bekanntgewordene Überlegungen zur Beseitigung des bestehenden Laubenganges entlang der Straße, die hoffentlich noch nicht beschlossen ist.

Die SPD wird diese Vorstellungen, die nicht abschließend und vollständig sein können, in die weiteren Beratungen einbringen. Schön wäre es, wenn Bürgerinnen und Bürger weitere Ideen entwickeln. Gerne können diese an die SPD gerichtet werden unter kontakt@spd-oestrich-winkel.de oder im Direktkontakt mit dem SPD-Vorsitzenden Carsten Sinß unter 0157 – 877 878 28.