Carsten Sinß im Austausch mit dem Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus: „Wir können mehr aus unserer Nachbarschaft machen“

Zu einem Austausch mit dem Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus hat sich der Oestrich-Winkeler Bürgermeisterkandidat Carsten Sinß kürzlich am Mittelheimer Weinprobierstand getroffen. Sinß freute sich auf den Austausch mit dem Rathauschef der Nachbarstadt der anderen Rheinseite: „Viele denken bei unseren Nachbarstädten immer direkt an Eltville und Geisenheim und die Zusammenarbeit mit diesen Rheingau-Kommunen ist richtig und wichtig. Ich möchte aber, dass auch Ingelheim dabei nicht vergessen wird. Aus unserer Nachbarschaft kann man mehr machen, deshalb freue ich mich sehr über den Besuch, aber auch die Unterstützung von Ralf Claus“, so Sinß.

Dabei denkt Carsten Sinß in allererster Linie natürlich an Ausbau, Attraktivierung und die Sicherung des Fährverkehrs. Viele Oestrich-Winkeler und Rheingauer seien wegen ihrer Arbeitsplätze in Rheinhessen, aber auch für Familienbesuche oder Freizeitverkehr auf die Fähre angewiesen. Jenseits von Verkehrsfragen sieht Sinß aber weitere Potenziale: „Der Rhein wird Gott sei dank immer bleiben, aber unsere beiden Städte könnten wieder mehr zusammenrücken. Ich denke da beispielsweise an den gegenseitigen Besuch der großen Feste auf beiden Rheinseiten. Das war früher viel stärker und mit längeren Fährzeiten oder gar kostenfreien Fährtickets für Fußgänger und Radfahrer an Festtagen könnten wir etwas dazu beitragen, dass das Ingelheimer Hafenfest oder Rotweinfest wieder so stark in unseren Festkalendern verankert ist wie das Lindenfest oder Sektfest, das viele Oestrich-Winkeler in den Nachbarstädten Geisenheim und Eltville besuchen. Und umgekehrt freuen wir uns beim Kranfest, Winzerfest oder beim Flötenweg über Besuch aus Ingelheim.“ Aber Sinß geht noch weiter: „Als Vision schwebt mir auch ein gemeinsames Fest an beiden Rheinufern mit der Fähre als verbindendes Element vor. Wie toll wäre es, am Oestrich-Winkeler Rheinufer zum Beispiel Ingelheimer Wein und umgekehrt probieren zu können. Und die Fähre verkehrt regelmäßig über den Rhein, zum Beispiel mlt weiteren Standangeboten.“ Aber auch über den kulturellen Aspekt hinaus sieht Carsten Sinß großes Potential bei der Zusammenarbeit. „Viele Herausforderungen stellen sich uns gemeinsam und Erfahrungen können auch über den Rhein hinweg miteinander ausgetauscht werden.“, zeigt sich Sinß abschließend zuversichtlich.